LEONCINO 800
Fahrerfahrung Benelli Leoncino 800
Enricés Wochenende mit der Benelli Leoncino 800
Meine Honda musste in den Service. Parallel wurde das Fahrwerk eingestellt, aber bis dahin galt es auf einen Kühler zu warten.
Kiwis Angebot, das viele bekommen: Leihmotorrad. Für mich die Leoncino 800 und ja, ganze 3 Mal habe ich abgelehnt und beim 4. Mal dann doch angenommen.
Ich, Skeptiker der nur Supersportler fährt … ja ja. Dann 3 Tage die grüne Eleganz auf 2 Trial Rädern gefahren und auf einmal überlege ich die, als Zweitmotorrad anzuschaffen.
Modell:
Naked Bike klassisch ohne Sondersachen
Leistung:
41,2 kW (56 PS)8.250 U/min
Gefahren:
Schwarzwaldtour und Alltag in Lörrach
Gesamtfazit:
Sehr geil für Touren und mega im Alltag
Eckdaten zur Testfahrt mit der Benelli Leoncino 800
Strecke und Umgebung
- Schwarzwaldtour zum Feldberg
- Spritztour nach Waldshut-Tiengen
- Stadtverkehr in Lörrach
- Alltagsfahrten (Steinen, Minseln usw.)
Fahrdauer und Bedingungen
- Größere Tour über 3 Stunden
- kleinere Sprints unter 1 Stunde
- 1x Sonne und klarer Himmel
- dazu mal Regen, Wind und Nachtfahrt
Fahrerprofil und Ergonomie
- Ich bin 1,76 cm groß bei 86 Kilo
- normaler, sportlicher Körperbau
- Arme und Beine normale Länge
- generell sehr sportliche Fahrweise
Mein direktes Fazit auf einen Blick
Meine ersten Eindrücke auf der Leo
Ich war, muss ich zugeben, voreingenommen und das nicht zu wenig. Ich fahre seit 3 Jahren eine 1000er Fireblade von Honda. Gemacht, um Sportwagen zu jagen und Kurven in Schräglage zu verschlingen.
Jetzt will Kiwi, dass ich ein Nakedbike fahre, mit einem Drittel weniger Hubraum und mehr Gewicht.
Ich weiß, ich bin echt hart mit der Leoncino 800, aber dann, schon beim Aufsitzen, änderte sich meine Meinung schlagartig.
Die kommt ähnlich wie meine Fireblade. (Honda hat den tieferen Schwerpunkt, du sitzt einfach bodennäher). Sitzhöhe daher schon sehr angenehm. Besser wurde es dann mit der Sitzbank.
Sitzhöhe und Ergonomie der Leoncino 800
Fireblade, CB oder die Z900, alle drei Bikes sind unterschiedlich komfortabel, aber an die Benelli kommt dann doch keine dran! Selbst nach 3 Stunden zum Feldberg hatte ich weder am Rücken, noch am Hintern irgendein Unwohlsein.
Arme und Lenker verstehen sich, du kannst super locker darauf fahren und im Vergleich zur Honda für mich so richtig alltagstauglich.
Was viele überraschen wird ist, dass sich die 222 kg Leergewicht nicht so anfühlen. Die Benelli wirkt „leichter“ und spätestens beim Fahren wird das so richtig deutlich.
Technik Display und Funktionen
Technik ist ja was, wo sich Meinungen spalten. Ich persönlich fahre alte Bikes, die Z900 damals war das Modernste.
Persönlich sprach mit dem Design an. Wichtiger aber die Helligkeit. Sonne auf dem Schirm, kein Problem, ich sehe alles. Dann Nachtfahrt: Manche Displays sind nachts so hell, du denkst, du bist im Solarium – anders hier, ich werde nicht geblendet und kann angenehm ablesen.
Apropos Nachtfahrt, wie geil ist bitte der Scheinwerfer? Die Retrolampe da vorne leuchtet dir alles aus. Auch hier absolut zuverlässig.
Ansonsten alle Knöpfe, Schalter und Hebel super positioniert. Mag ich ja sowas.
Motor, Charakter und Fahrverhalten
Jetzt war es wie beim ersten Date. Die schöne Italienerin, bloß nicht unterschätzen! Da steckt ordentlich Temperament im für mich noch ungewohnten 2-Zylinder.
Kiwi meinte auch: „Die Honda bei dir ist 4 Zylinder, die fühlen sich runder an“. Der Erklärbär dann weiter: „Bei der Benelli hier ist 2-Zylinder, das spürst du beim Fahren dann sofort“.
Die Benelli kommt ruhiger, bis du dann die 3.5 erreichst und den Gashebel ziehst. Dann brummt das hinten ordentlich und die Benelli zeigt die Zähne!
Die Löwin kann richtig fauchen und lässt dich das spüren
Landstraße, dann Schwarzwaldkurven, dann kurz Autobahn, damit ich sehe, wo wirklich Schluss ist. Klingt blöd und Kiwi würde das anders beschreiben, aber für mich war das so ein wenig Chopper-Feeling.
Anders als meine Rennsemmel hast du mehr Vibration, aber nicht unangenehm, sondern gefühlsecht. Durchzug kommt unten gut, nach oben hin dann immer deutlicher.
Überholen ist kein Thema. Auch Kurven sind geil. Anders als erwartet, reagiert die Benelli flüssig und geht gut in Schräglage. Das Fahrwerk, die Bremsen, die Federgabel und die Reaktion auf den Gashebel sind einwandfrei.
Weniger stürmisch als die Z900 oder meine CBR, dafür aber immer noch anregender als typische Nakedbikes der Klasse.
Soundcheck generell geil. Die Benelli kannst du selbst mit Halbschalenhelm (diese Retroteile) lange fahren, ohne taub zu werden. Der Klang ist tief, wummert und beim Hochdrehen faucht eine Löwin hinten raus, da hält manch einer lieber mehr Abstand zu dir.
Die Leoncino 800 im Alltag
Stadtverkehr nach Lörrach. Sonntag 12 Uhr, ich bin zurück vom Fitness und natürlich mit der Leo unterwegs. Wir haben so 27 Grad, Sonne scheint und ich stehe an der Ampel.
Anders als meine Honda wird hier nichts heiß, die Benelli verhält sich wie sie aussieht: einfach cool.
Hitzeentwicklung im Stau demnach eher mild. Auch bemerkenswert: Seit Freitag und 2 längeren Touren ist die Tankanzeige wenig geschrumpft. Verbrauch pro 100 Kilometer bei moderater Fahrweise in verständlich: sparsam.
Erledigungen im Alltag sind entspannt
Lörrach City in die Buchhandlung, dann ins Café. Natürlich nahe der Sitzplätze geparkt, ich will das Ding ja im Auge behalten.
An der Ampel und im Stadtverkehr fielen mir diverse Blicke schon auf, im Café wurde das dann deutlich.
- „Hey, was ist das denn für ein Motorrad?“
- „Die grüne da, ist das deine?“
- „Sowas hab ich noch nicht gesehen, wo hast du die her?“
Solche Fragen gabs des Öfteren die 3 Tage. Auch Freunde und Nachbarn waren, sehr zugetan. Das Motorrad ist alltagstauglich und es macht Spaß.
Ich hatte sehr viel Freude dran und wenn meine Honda künftig wieder in den Service darf … na ja, Kiwi sagt sicher nichts gegen ein paar schöne Bilder für diese Website.

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