Viktor seine BMW F800GS mit Matris Fahrwerk
Vorweg – Die DNA ist von klein auf klar gewesen bei mir: Zwei Rad. Ob mit Motor oder ohne, ob Verbrenner oder Elektro, egal, Hauptsache zwei Räder und abseits der Strasse.
Es muss auf Gewicht, Gelände und persönliche Bedürfnis angepasst werden, damit das Gefährt funktioniert.
Viktor B. aus H.
Fahrwerks- Upgrade: Warum???
Dieser Punkt wurde mir aber – 2019 so richtig klar
Nachdem ich mir noch einen Sportenduro und 2020 ein E-MTB zugelegt habe.
Alles mit sehr guten Fahrwerken, die ich über die Zeit an mich angepasst habe (Kayaba und Fox).
Was ist jetzt mit der BMW F800 GS (Fahrwerk)?
BMS Standard keine Einstellmöglichkeiten, miese. KTM 890 Ralley oder Husqvarna Norden 901 Expedition mit einem voll einstellbaren Fahrwerk, war mein erster Gedanke 2021.
Aber warum? Die GS ist für mein Vorhaben gut motorisiert und noch recht „leichte“ in der Kategorie.
Sie hat ordentlich Federweg (230 mm) und ich kenne das Moped seid über 50t km (altes & neues Modell).
Warum für 14 – 15t € einen neuen Bock holen, den man dann ins Gelände schleppt und zu 99 % am ersten Tag in irgendeinen Hang ablegt? Macht keinen Sinn.
Im Zug eines Fahrwerksservice bei der GS, stand ein Besuch bei sos-Motor auf der Tagesordnung
Da ich Martin Kiefer «Kiwi» schon seit langer Zeit kenne, war mir auch um seine Detailexpertise bekannt und daher war mir seine Meinung / Beratung zu dem Thema, wichtig.
Meine Beobachtung & Probleme die mich bei der GS stören:
- die ist vorne zu weich beim Bremsen (Beiwertbremse), taucht die zu tief ein
- Beschleunigung aus der Kurve, schiebt die zu dolle übers Vorderrad
- Losbrechmoment, erst will die nicht und dann schlagartig fällt die wie in ein Loch und fängt dann irgendwann und irgendwie mal an zu arbeiten.
Nach 50tkm gewöhnt man sich an alles, aber ich bewege die GS immer mehr und mehr artgerecht und jetzt muss was gemacht werden, die Gabel ist am Limit!
Kiwi hat mich beraten und mir die Unterschiede zwischen dem Standard und den voll einstellbaren Cartridge aufgewiesen.
Ebenfalls stehen ihm die altbekannten Marken, wie Wilbers oder ÖHLINS zur Auswahl, aber Preisleistung und Qualitativ hat mich das MATRIS überzeugt, und Kiwi hat super Erfahrung mit dem Support, auch hinter der Bühne und bei Kulanzansprüchen.
Ich musste es haben. Gesagt, getan und bestellt, die Vorfreude stieg.
End August, Fahrwerk war da. Einbautermin war fix, Abwicklung mit Kiwi, wie immer, unkompliziert:
- Mopeds morgens abstellen,
- abends wieder abholen.
Direkt beim Abholen die Grundeinstellung mit Kiwi vor Ort auf mein Fahrergewicht erstmal nach Herstellerangaben vorgenommen. Vorspannung ist uns auf Anhieb gelungen, das passte. Kompression & Rebound hat etwa 100 KM gedauert, bis ich mein persönliches Set-up für die Strasse gefunden habe.
Viktor
Was man am meisten spürt – es gibt KEIN Losbrechmoment mehr. Die Gabel springt bei der kleinsten Unebenheit sanft an und bügelt alles weg. Speziell das Verhalten bei Bodenwellen in Kurven oder andere kleine Hindernisse, die Gabel arbeitet es einfach weg, als ob nichts wäre.
Allein für dieses Feedback an Sicherheit und Stabilität
Was das Fahrwerk jetzt vermittelt, ist der Umbau jeden Cent wert gewesen.
Offroad war eigentlich mein Hauptgrund für den Umbau, das konnte ich bis jetzt nur ein paar Kilometer auf dem Feldweg & Waldweg sammeln.
Aber das positive Verhalten setzt sich hier ebenfalls spürbar fort. Bodenwellen & Schlaglöcher oder doch der ein oder andere grössere Stein bügelt die souverän weg und es gibt kein Durchschlagen mehr.
Allein der Gedanke daran, dass ich die ganzen Parameter jetzt individuell für solche Offroadausfahrten noch einstellen kann, lässt schon vermuten das hier nur gutes bei rauskommen kann. Offroad Bericht folgt gerne…
Wer aber tatsächlich mit dem Gedanken spielt so ein Upgrade zu starten oder noch offene Fragen hat: sprecht mit Kiwi und wenn ihr es vorher sehen oder vielleicht auch mal ein paar Meter testen wollt, dann darf Kiwi mich gerne auf ein Kaffee einladen, zufällig dann, wenn ihr da seid. 😉